Alleinarbeiter im Wald zersägt einen Baumstamm, geschützt durch die Bosch GuardMe-App

Schützen Sie Alleinarbeiter mit Bosch GuardMe

Schnelle Hilfe, wenn es darauf ankommt

Circa 8,5 Mio.

Einzelarbeitsplätze oder Tätigkeiten mit einem großen Anteil an Alleinarbeit gibt es in Deutschland – und ca. 30 Mio. in Europa

Circa 875.000

Arbeitsunfälle passieren pro Jahr in Deutschland, davon verlaufen über 450 tödlich

15 Minuten

dürfen Unternehmen höchstens brauchen, bis ihre Alleinarbeiter erste Hilfsmaßnahmen erhalten

Nach Expertenschätzungen ist jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland Alleinarbeiter: Er oder sie arbeitet dauerhaft oder zeitweise außer Ruf- und Sichtweite anderer Personen. Alleinarbeiter tragen ein höheres Risiko, dass Arbeitsunfälle oder medizinische Notfälle wie ein Herzinfarkt unbemerkt bleiben. Dies kann erhebliche Folgen haben - in besonders gravierenden Fällen sogar bis hin zu dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen.

Einige Tätigkeiten dürfen grundsätzlich nicht von Alleinarbeitern ausgeführt werden. Andere Tätigkeiten dürfen nur alleine ausgeführt werden, wenn der Arbeitgeber für geeignete technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen sorgt.

Zu gefährdeten Alleinarbeitern zählen beispielsweise Menschen mit diesen Tätigkeiten:

Grafische Darstellung einer futuristischen Stadt und des Umlandes mit Hafen zur Visualisierung der verschiedenen Orte an denen Alleinarbeiter tätig sein können.
Arbeiten mit Sturzgefahr
Umgang mit gefährlichen Stoffen
Erprobung von technischen Großanlagen
Land- & Forstwirtschaft
Arbeiten im Gleisbett
Feuerarbeiten in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen
Arbeiten in gasgefährdeten Bereichen
Dienstleistungen
Techniker als Alleinarbeiter im Schacht eines Aufzuges

Arbeiten mit Sturzgefahr

Arbeiten mit Sturzgefahr können in fast jedem Arbeitsalltag vorkommen. Schon Fußböden, Treppen, Leitern, Podeste oder unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten werden schnell zur Stolperfalle. Speziell die Arbeit auf Baustellen und an Gebäudefassaden, Arbeiten in der Logistik wie auf Schiffen oder in Containerterminals, sowie Arbeiten in Aufzugschächten bieten eine erhebliche (Ab-) Sturzgefahr.

Alleinarbeiterin in einem Labor hantiert mit gefährlichen Stoffen

Umgang mit gefährlichen Stoffen

Die Arbeit in chemischen, physikalischen oder medizinischen Laboren kann auch Alleinarbeiter betreffen, die besonders geschützt werden müssen. Laboranten arbeiten auch mit gefährlichen Stoffen, welche hohe Sicherheitsrisiken wie Brand-, Explosions- oder Erstickungsgefahr in sich bergen. Bauarbeiter können mit asbesthaltigem Material in Kontakt kommen und Mitarbeiter in der Druck- und Papierverarbeitung sind möglicherweise starken Lösungsmitteln ausgesetzt.

Erprobung von technischen Großanlagen, wie zum Beispiel Kesselanlagen (Beispiel eines Alleinarbeitsplatzes)

Erprobung von technischen Großanlagen

Betroffene Alleinarbeiter in technischen Großanlagen sind beispielsweise in Kesselanlagen, Kraftwerken, thermischen Abfallbehandlungsanlagen oder in Chemieparks tätig. Diese bieten ein sehr hohes Explosions- und Feuerschadenpotenzial. Tätigkeiten zur Inbetriebsetzung technischer Großanlagen, wie Druckproben, Dichtigkeitsprüfungen, Reinigungsarbeiten, das Anfahren von Hilfsaggregaten und der Großanlagen sowie der Probebetrieb, bergen ein hohes Gefährdungsrisiko für die Mitarbeiter.

Alleinarbeiter im Wald fällt einen Baum mit einer Kettensäge

Land- & Forstwirtschaft

Forstarbeiten, wie zum Beispiel bei der Holzernte, gehören aufgrund des zumeist isolierten Arbeitsumfelds zu einer der gefährlichsten Arbeiten. Stößt dem Alleinarbeiter etwas zu, muss sichergestellt sein, dass auch in abgelegenen Gebieten schnell Hilfe eingeleitet werden kann. Dazu kommen Gefahren, die dem Umgang mit großen Maschinen, Dünger oder Pflanzenschutzmitteln geschuldet sind.

Alleinarbeiter bei Arbeiten mit einem Trennschleifer im Gleisbett

Arbeiten im Gleisbett

Alleinarbeiter im Bereich von Bahngleisen sind besonderen Gefahren ausgesetzt, vor allem da sie teilweise auch bei laufendem Bahnbetrieb tätig sind. Zu weiteren Gefährdungsmöglichkeiten zählen bewegte Schienenfahrzeuge, Fahrleitungen sowie mögliche Rückströme in Fahrschienen.

Alleinarbeiter bei Schweißarbeiten

Feuerarbeiten in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen

Zu Feuerarbeiten zählen Arbeiten mit Schweiß-, Schneid-, Löt- und Trennschleifgeräten sowie Auftau- und Heißklebearbeiten. Weitere Gefahr entsteht durch stark erhitzte Metallteile, austretende Gase, leckende Rohrleitungen oder abtropfendes glühendes Metall. Feuerarbeiten können in hohem Maße gefährlich sein, da hohe Temperaturen auftreten und dies zu Bränden und mitunter Explosionen führen kann.

Das Bild zeigt eine Raffinerieanlage als Beispiel eines Alleinarbeitsplatzes

Arbeiten in gasgefährdeten Bereichen

Arbeiter an Gasanlagen wie beispielsweise Gas-Druckregel- und Messanlagen, Verdichteranlagen, Flüssiggasanlagen für die öffentliche Gasversorgung sowie Gasanlagen in Kraftwerken sind besonderen Gefahren ausgesetzt. Zudem stellt auch die Alleinarbeit in Raffinieren oder Ölbohranlagen aufgrund von möglichen Gasexplosionen oder Verpuffungen eine weitere Gefährdung dar.

Reinigungskraft als Alleinarbeiter in einem Bürogebäude

Dienstleistungen

Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten sind auf Kontrollgängen bzw. Kontrollfahrten Gefahren ausgesetzt. Dies gilt auch für Gebäudereiniger, welche oft nachts oder am Wochenende Räume alleine säubern. Teilweise sind zwar mehrere Arbeitskräfte im Gebäude tätig, sie befinden sich jedoch außer Ruf- und Sichtweite der Kollegen. Auch Mitarbeiter im Krankenhaus oder in der Psychiatrie sind etwa während einer Nachtschicht als Alleinarbeiter tätig und dabei Gefahren ausgesetzt.

Techniker als Alleinarbeiter im Schacht eines Aufzuges
Arbeiten mit Sturzgefahr
Alleinarbeiterin in einem Labor hantiert mit gefährlichen Stoffen
Umgang mit gefährlichen Stoffen
Erprobung von technischen Großanlagen, wie zum Beispiel Kesselanlagen (Beispiel eines Alleinarbeitsplatzes)
Erprobung von technischen Großanlagen
Alleinarbeiter im Wald fällt einen Baum mit einer Kettensäge
Land- & Forstwirtschaft
Alleinarbeiter bei Arbeiten mit einem Trennschleifer im Gleisbett
Arbeiten im Gleisbett
Alleinarbeiter bei Schweißarbeiten
Feuerarbeiten in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen
Das Bild zeigt eine Raffinerieanlage als Beispiel eines Alleinarbeitsplatzes
Arbeiten in gasgefährdeten Bereichen
Reinigungskraft als Alleinarbeiter in einem Bürogebäude
Dienstleistungen

Die häufigsten Gefahren am Arbeitsplatz:

Stolpern, Rutschen, Stürzen ("SRS-Unfälle")

Falsche Bedienung von Werkzeugen oder Maschinen

Falsches Lagern, Heben oder Tragen

Leben retten: Warum im Notfall jede Minute entscheiden kann

Es gibt Situationen, in denen ein Alleinarbeiter nicht selbst Hilfe anfordern kann: Er stürzt ab, ist bewusstlos, hat einen Herzinfarkt oder verletzt sich an gefährlichen Maschinen – hier können Minuten oder sogar Sekunden bis zum Eintreffen der Ersten Hilfe entscheidend sein. Bei einem Herzstillstand sinken die Überlebenschancen um ganze 7 bis 10 Prozent pro Minute. Die Erfolgschancen für eine Reanimation liegen nach drei Minuten bei 75 Prozent, nach zehn Minuten nur noch bei 5 Prozent. Umso wichtiger ist es, für einen zuverlässigen Schutz und eine möglichst schnelle Unfallerkennung des Alleinarbeiters zu sorgen.

DGUV: Arbeitgeber sind in der Pflicht

Gemäß Arbeitsschutzgesetz und der Berufsgenossenschaftlichen DGUV-Vorschrift 1 ist der Arbeitgeber in der Pflicht, für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu sorgen. Ist ein Alleinarbeiter an seinem Arbeitsplatz einem erhöhten Grad an Gefährdungen ausgesetzt, müssen Arbeitgeber über die allgemeinen Schutzmaßnahmen hinaus geeignete technische oder organisatorische Personenschutzmaßnahmen zur Verfügung stellen. Das wichtigste Instrument zu dieser Umsetzung ist die Gefährdungsbeurteilung. Unabhängig davon, ob sie vom Arbeitgeber selbst oder von beauftragtem Fachpersonal bearbeitet wird, liegt die rechtliche Verantwortung immer beim Arbeitgeber. Die Beurteilung gibt Aufschluss darüber, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen der Arbeitgeber treffen sollte. Unter welchen Voraussetzungen eine Personennotsignalanlage, kurz „PNA“, zum Einsatz kommen darf, ist von der Gefährdungsbeurteilung der Tätigkeitsprofile betroffener Arbeitnehmer abhängig.

Die Systemanforderungen an Personennotsignalanlagen, die für die Datenübertragung öffentliche Telekommunikationsnetzte nutzen, sind in der DIN VDE V 0825-11 beschrieben. Durch den Einsatz einer von der DGUV Test nach dieser Norm geprüften und zertifizierten Lösung können Arbeitgeber sich darüber Gewiss sein, auf die höchsten Sicherheitsstandards für ihre Alleinarbeiter zu setzen.

Nach §25 der Unfallverhütungsvorschrift ‚Grundsätze der Prävention (BGV/GUV-V A1)‘ hat der Unternehmer unter Berücksichtigung der betrieblichen Verhältnisse durch Meldeeinrichtungen und organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass bei einem Notfall unverzüglich die notwendige Hilfe herbeigerufen und an den Einsatzort geleitet werden kann.

DGUV-Regel 112-139 “Einsatz von Personen-Notsignal-Anlagen"
Zur DGUV-Regel 112-139
Julia Pusch schaut in die Kamera, Portrait. Product Manager Bosch GuardMe, einer Lösung für Alleinarbeiterschutz

Ihr Kontakt

Julia Pusch
Product Manager Monitoring Services

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